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Balu's Blog

Ahh … der Herr Schriftsteller, ... bei deiner Schreiberei tut sich aber nicht viel - die Zweite

  • 1 November 2017
  • Autor: ejk
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Ahh … der Herr Schriftsteller, ... bei deiner Schreiberei tut sich aber nicht viel - die Zweite

Nein, ich bin dem Schulkollegen seit Jänner nicht mehr begegnet. Es ist Anfang November und wie jedes Jahr nehme ich mir Zeit, zu überprüfen, ob ich noch "in der Spur bin". Es ist immer gut, einmal Pause zu machen, und eine Standortbestimmung durchzuführen. Selbst dann, wenn man der Meinung ist, ohnehin auf dem richtigen Weg zu sein. 2017 dauert noch zwei Monate - der richtige Zeitpunkt für Weichenstellungen.

Wer in den letzten Tagen meine Facebook-Chronik verfolgt hat - ich nehme an, es waren nicht viele, denn schließlich habe ich auch dort durch Abwesenheit geglänzt - hat vielleicht mitbekommen, dass ich letztes Wochenende mit meiner Familie am Gardasee zugebracht habe. Neben ein paar netten Tagen mit meiner Familie, habe ich mir ein wenig Zeit genommen, um über die vergangenen Monate zu reflektieren und über meine Prioritäten in der nächsten Zeit nachzudenken. Dabei war natürlich die Frage, warum ich nicht zum Schreiben komme, eine der schwerwiegendsten.

Heuer war geschäftlich ein recht erfolgreiches Jahr. Bisher war es so, dass immer, wenn ein Geschäftsbereich stärker wurde, ein anderer nachgelassen hatte. Heuer haben sowohl die Schulungstermine, wie auch der Websitebau und die IT-Betreuung bei Kunden ziemlich gut zugelegt.

  • 2 - 3 Schulungstage wöchentlich
  • aktuell 5 offene Webprojekte
  • 1 Netzwerkprojekt für Kleinbetrieb in Vorbereitung
  • 1 Netzwerkprojekt in Mittelbetrieb durchgeführt
  • Warenwirtschaftssystem gemeinsam mit Partner in Installateurbetrieb implementiert
  • etc.
  • usw.

Zusammengefasst: Die Geschäfte laufen gut und so soll es sein und so soll es auch bleiben ;)
Der Gedanke, zumindest eine Sekretärin anzustellen, ist mir heuer einige Male in den Sinn gekommen, aber die Übergabe der gesamten Buchhaltung (das reinste Chaos) an einen Steuerberater muss als erster Schritt genügen.

Zudem gibt es aber auch noch vieles, dass ich tue, das mich interessiert, aber auch Zeit in Anspruch gnommen hat bzw. nimmt:

  • verheiratet sein
  • wöchentlich mind. 2x 50 min Bewegung, besser 3x
  • Büro umbauen (Möbel selber bauen)
  • Bauaufträge meiner Frau erledigen
  • Werkstatt umbauen
  • Lesen
  • 3D-Konstruieren
  • 3D-Drucken
  • Modellautos und -hubschrauber fahren/fliegen
  • Airbrushen
  • trevano-60plus.at reaktivieren
  • eigene Websites pflegen
  • 2 Blogs betreiben
  • Soziale Netzwerke pflegen
  • 3. Band (Ghostwritervertrag) vorbereiten
  • Hendryk schreiben
  • Fromhol schreiben
  • ArcNet 2133 schreiben
  • Meditieren
  • TaiChi
  • Kino
  • Vize-Präsident im Österreichischen Karatebund
  • Rechnungsprüfer im NÖ Landesverband f. Karate
  • ...

... da kommt schon einiges zusammen. Bei einer Überschlagsrechnung (nur Stunden, die sich aktuell nicht streichen lassen) bin ich zu folgender Aufstellung gekommen:

Wochenstunden 168
Schlafen +/- - 50
Alltägliches - 21
Firma +/- - 75
Bewegung - 3
Ehrenamt - 6
Rest 13

Es bleiben also gerade mal 13 Stunden pro Woche, die ich entweder für Freizeit nutzen kann, um gesund und leistungsfähig zu bleiben, oder, um sie auf meine vielen Interessen aufzuteilen - oder dem Schreiben zu widmen.

Wie man es auch dreht und wendet. 13 Reststunden verwende ich nunmal nicht, um noch was reinzudrücken. Dafür ist mir mein Wohlfühlstatus viel zu wichtig. Bleibt also nur, Interessen aufzugeben oder die aktuell verwendeten Zeiten zu überdenken und vielleicht auch effizienter zu nutzen.

Um hier zu einer Entscheidung zu kommen, ist es nötig, die Prioritäten festzulegen. Und darüber, was mir wichtig ist und ich unbedingt in meinem täglichen Leben haben möchte, habe ich nachgedacht.

Noch bin ich nicht mit allen Überlegungen durch, aber eines ist fix:

Schreiben bekommt wieder einen fixen Platz in meinem Kalender.

Der Rest ist Planung:

  1. Ziele setzen und regelmäßig prüfen (kurz-, mittel-, langfristig)
  2. Prioritäten setzen
  3. Zeiplan erstellen (kurz-, mittel-, langfristig)
    1. Freiräume einplanen
    2. Flexiblität berücksichtigen
  4. Aktiv werden

PS: Alles alte Hüte, ... aber man vergisst sie im täglichen Trubel so leicht ;)

 

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